HP Experten Meetup 2014 - Amsterdam

 

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Der Veranstaltungsort des diesjährigen Zusammentreffens sollte die niederländische Hafenstadt Amsterdam sein. Die vergleichsweise kleine Hauptstadt zwischen den anderen europäischen Metropolen bietet mit ihrem internationalen Flair etwas für jeden Geschmack. Genau das Richtige also für unsere buntgemischte Truppe.

 

 

28.10.2014:

 

Morgens um 9 war die vereinbarte Abreisezeit. Der Flieger sollte zwar erst gegen Mittag starten, dennoch entschieden wir uns dafür, uns etwas früher auf den Weg zu machen und dafür stressfrei auf die Reise zu gehen. Bei einer guten Stunde Fahrt auf deutschen Autobahnen Richtung Berlin Tegel, muss man ja auch damit rechnen irgendwo „ausgebremst“ zu werden. Während @StevenK , @IngoS  und ich bereits die Plätze auf dem Fahrer- und Beifahrersitz ausknobelten, traf dann auch @Mandy_G  ein um die Reisegruppe des deutschen Forenteams zu komplettieren. Und nein, das soll kein Beweis dafür sein, dass die Männer immer auf die Frauen warten müssen, aber es wäre dennoch ein ziemlich gutes Beispiel für diese These. :smileytongue:

boarding2.jpgNachdem wir vier uns darauf geeinigt hatten, dass in Wirklichkeit niemand unpünktlich war, sondern es sich nur um ein „Missverständnis“ bei der Terminabsprache handelte, konnte die Reise nun beginnen. Die Fahrt in dem überaus geräumigen Mietwagen gestaltete sich problemlos, abgesehen von der vermeintlich intuitiven Bedienung des Navigationsgerätes, für die man wahrscheinlich einen Uniabschluss benötigt. Als wir den Zielort endlich einprogrammiert haben, stellten wir fest, dass wir schon dort angekommen waren. Den Hinweis „Sie haben Ihren Zielort erreicht“ nahmen wir zwar noch zur Kenntnis, aber eigentlich wären wir uns auch ohne diese zusätzliche Bestätigung ziemlich sicher gewesen, dass wir am richtigen Flughafen Tegel angekommen sind. So viele gibt’s davon ja auch nicht.

 

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Nach erfolgreichem Check-In sowie Gepäckabgabe genehmigten wir uns noch einen kleinen Snack und dann stand dem Start von unserer Seite her nichts mehr im Wege. Die Reisezeit von Berlin Tegel nach Amsterdam Schiphol verging sprichwörtlich wie im Flug und dort angekommen, erwartete uns bereits ein herzliches Willkommen von Josef_b. Nachdem wir mit etwas Smalltalk die Zeit überbrückten bis einer unserer französischen Experten ebenfalls am Flughafen eintraf, machten wir uns zunächst auf den Weg, den Untergrund Amsterdams in Augenschein zu nehmen. :smileysurprised: 

 

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Wir nahmen also die U-Bahn in Richtung Stadtzentrum und somit zu unserem Hotel. Das Hotel Renaissance direkt im Zentrum der niederländischen Hauptstadt konnte sich sehen lassen. Neben der sehr einladend wirkenden Lobby und dem freundlichen Personal, konnte auch das Hotelzimmer selbst überzeugen. 

 

Viel Zeit, um alles ganz genau unter die Lupe zu nehmen, blieb allerdings nicht. Da wir noch ein paar Stunden bis zu unserem ersten geplanten Meeting übrig hatten, entschieden sich einige von uns kurzfristig dafür, das Amsterdam Dungeon zu besuchen.

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Zu meiner eigenen Überraschung muss ich gestehen, dass das eine richtig gute Idee war. Normalerweise kann ich solchen Grusel- Spuk- und Horrorgeschichten nicht wirklich etwas abgewinnen, aber hier hatte ich tatsächlich Spaß Angst. Es war eine wirklich gelungene Veranstaltung; eine Mischung aus Kultur, Geschichte, Spaß und einer kleinen Prise Gänsehaut.

 

Für Wendy_S war kurzzeitig auch diese kleine Prise etwas zu viel. Sie selbst würde das natürlich nie zugeben und behaupten, dass sie sich durch nichts aus der Ruhe bringen ließ, aber die Druckstellen, die sie auf meinem Arm hinterlassen hat, erzählen eine andere Geschichte.

 

Zurück im Hotel angekommen machten wir uns nach diesem kleinen Ausflug dann auch mit dem französischen Teil des Forenteams und deren Experten bekannt um uns anschließend gemeinsam über die servierten Snacks herzumachen. Nachdem sich alle einander vorgestellt haben, starteten bereits muntere Konversationen und mit eben diesen sollte der Abend dann auch langsam aber sicher ausklingen.

 

Zu fortgeschrittener Stunde stellten wir dann doch alle fest, dass uns die Reise, auch wenn sie ziemlich kurz war,  etwas in den Knochen steckte und schließlich wollte wir am nächsten Morgen alle wieder fit sein für Tag 2.

  

29.10.2014

 

Nach einem üppigen Frühstück machten wir uns am 2. Tag unseres Ausfluges auf den Weg, das HP Experience Center in Amstelveen zu besuchen. Bereits der Weg dorthin gestaltete sich ziemlich interessant. Während der etwa 30-minütigen Taxifahrt konnten bereits diverse „Sehens- und Merkwürdigkeiten“ des Amsterdamer Stadtlebens eingefangen werden. Was sofort und an jeder Ecke auffiel: Fahrräder, unendlich viele Fahrräder und gerade weil es in Amsterdam so viele Fahrräder gibt, dürfen eigens dafür bereitgestellte Parkhäuser natürlich nicht fehlen. 

 

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Im HP Experience Center gab es dann auch so einiges zu entdecken. Neben jeder Menge aktueller Technologien gab es dort auch einige Relikte aus der Vergangenheit sowie ein paar zukünftige Innovationen zu bestaunen.

 

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Angefangen bei normalen Notebooks, PCs und Monitoren, über Drucker, Scanner und Plotter bis hin zu Kassensystemen für Unternehmen, bekamen wir diverse Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Geräten und Technologien. Zusätzlich gab es auch eine Testvorführungen und wir durften natürlich auch selbst mal an den Reglern drehen und etwas rumprobieren.

 

Nachdem wir nun wussten welche Knöpfe wir drücken müssen, konnte der Rundgang durch das HP Experience Center weiter gehen.

 

Der Weg führte uns durch verschiedene Großraumbüros, vorbei an Mitarbeitern aus den verschiedensten Abteilungen und sogar durch einige Serverräume. Dort laufen alle Fäden innerhalb des HP Gebäudes zusammen. Fotos durften dort leider nicht gemacht werden, aber für jemanden, der sich wenig oder gar nicht mit Netzwerktechnik auskennt, war dieser Anblick sowieso nicht viel mehr als ein riesiger Haufen Kabelsalat. Apropos Salat, Die Zeit während der Tour durch das HP Gebäude verging so fix, dass wir kaum merkten, dass die erste Hälfte des Tages schon hinter uns lag und wir uns langsam ein Plätzchen für's Mittag suchen mussten.

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Ein nennenswertes und für mich persönlich faszinierendes Produkt aus dem HP Experience Center möchte ich euch aber nicht vorenthalten. Und zwar geht es um das All-In-One-Gerät „HP Officejet Pro X576dw Multifunktionsdrucker“. Hört sich erstmal nicht besonders spektakulär an, aber dieser erste Eindruck verfliegt recht schnell, sobald man das Gerät im Einsatz sieht. Mit etwa 70 Seiten pro Minute (schwarz oder farbig) legt dieser Tintenstrahldrucker ein beachtliches Tempo vor. Zertifiziert durch Guinness World Records als schnellster Desktop-Drucker der Welt lässt der X576dw in Sachen Druckqualität und-geschwindigkeit auch aktuelle Laserdrucker ziemlich blass aussehen. Bei gefühlt zwei bis drei gedruckten Dokumenten pro Jahr, lohnt sich diese Anschaffung für mich persönlich eher weniger, aber diesen Drucker mal in Action zu sehen, hat sich auf jeden Fall gelohnt.

 

Vor dem Essen sollten nun unsere grauen Zellen noch etwas gefordert werden. Die Feedback Runde der französischen und deutschen Teams offenbarte, dass wirklich viele gute Ideen in den Köpfen herumschwirrten. Leider fehlte am Ende die Zeit, unsere Pläne bis ins Detail auszupfeilen oder sogar direkt in die Tat umzusetzen. Aber sobald das gesamte Feedback zusammengetragen ist, werden wir eben hier im Forum die erstbeste Gelegenheit nutzen, um weiter daran zu arbeiten. Der Snack zum Mittag kam dann genau zur richtigen Zeit, denn nachdem wir in der Feedback Runde noch unsere Hirnzellen anstrengen mussten, sollte am Nachmittag auch noch unsere körperliche Fitness auf den Prüfstand.

 

Nun ja, Fahrradfahren ist ja eigentlich ganz nett; und in einer Limousine wollte ich auch schon immer mal (mit)fahren. Limobike! Also für mich steht fest, zu einem Leben als Chauffeur muss man sich wohl berufen fühlen und ich, tja ich fühlte es nicht. :smileyvery-happy:

 

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Recht schnell entdeckte ich dann jedoch ein Plätzchen auf dem Limobike, das mehr den Charakter einer Limousine und weniger den eines Bikes hatte. Die Fahrt konnte also weiter gehen. So ein Limobike kann ganz schön für Aufsehen sorgen. Überall in der Stadt zogen wir Blicke und Kameralinsen auf uns. Da waren sie also: unsere persönlichen fünf Minuten Ruhm auf dem etwas anderen „Papamobil“. :smileywink: Auf die Autogrammstunde mussten unsere „neugewonnenen Fans“ allerdings verzichten, denn unser Zeitplan war ziemlich straff durchorganisiert und nach einem Fußmarsch durch die Gassen von Amsterdam, war auch die Erkundungstour durch die Stadt beendet. Gleichzeitig neigte sich auch der zweite Tag unseres Ausflugs dem Ende und wir kamen in einem kleinen aber feinem Restaurant zusammen um den letzten gemeinsamen Abend zu genießen.

 

30.10.2014

 

Letzter Tag beim HP Experten Meetup. Dieser Tag musste ja irgendwann kommen. Ein letztes Event sollte zwischen Frühstück und Abreise aber noch stattfinden. Es sollte etwas sein, dass typisch für Amsterdam ist. Etwas, dass es uns ermöglicht, die Stadt aus einem komplett anderen Blickwinkel zu betrachten. Etwas, dass in kaum einer anderen Stadt der Welt möglich ist. Also sagten wir uns, wir sollten es einfach machen wenn wir schon mal hier in der Stadt sind.


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Was wäre denn auch ein Besuch in Amsterdam ohne eine typische Grachtenrundfahrt mitzumachen? So ziemlich das gesamte Stadtbild wird durch den Verlauf der Grachten bestimmt und somit ist Amsterdam praktisch sehr nah am Wasser gebaut. :smileyvery-happy: Da macht es Sinn, Informationen zur Geschichte der Stadt zu erhalten, während man sich auf dem Wasser befindet. Aus der „Schwanenperspektive“ ist der Blick auf die verzierten Fassaden der Handelshäuser unvergleichlich, denn nicht umsonst gehört der Grachtengürtel Amsterdams zum Weltkulturerbe.

 

 

Nach der Verabschiedung vom gesamten Team, ging die eigentliche Rückreise relativ schnell von statten. Check-In und Gepäckaufgabe am Flughafen liefen mehr oder weniger vollautomatisch ab, da konnte nicht viel schief gehen. Das Organisatorische für die Rückreise war also auch abgehakt und wir konnten die restliche Zeit bis zum Abflug damit verbringen, die unzähligen Souvenir-Shops in Augenschein zu nehmen und noch die eine oder andere Kleinigkeit für die Lieben zu Hause mitzunehmen.

 

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Ehe wir uns versahen, saßen wir dann auch schon wieder in unserem Mietwagen und düsten vom Berliner Flughafen zurück in Richtung Heimat.@Andr-1611 und@wuuz : es war mir eine Freude, euch endlich mal persönlich kennenzulernen. Mein Dank und der des gesamten Teams richtet sich an  @Wendy_S , die das alles für uns möglich gemacht hat. Es war wirklich fast perfekt. Warum nur fast? Ganz einfach: @Michael_B , @drucker-doc und @SwenW haben wir leider bei unserer HP Experten Meetup vermisst. Doch allein die Hoffnung, dass ihr nächstes Mal dabei seid stimmt mich zuversichtlich, dass das nächste Zusammentreffen der Experten nur noch besser werden kann. :smileywink:

Kommentare
von Lehrer Lehrer
am ‎14.11.2014 15:03

Das hast du sehr schön und treffend geschrieben Sebastian! Wobei, den Anfang hättest du auch weniger ausführlich beschreiben können :smileyembarrassed: :smileytongue: 

von Rektor
am ‎14.11.2014 17:57

gnhihihihi

von Community Manager
am ‎17.11.2014 11:45

Great write-up! Danke, ganz gut geschrieben Sebastian!

Und ich sage dass gleiche wie Mandy, re:Dungeon :smileyvery-happy: :smileywink:

 

Und du hasst recht! Fast perfekt. Nachstes mal wirden die anderen auch dabei sein!

 

Wendy

 

 

 

von Spezialist
am ‎18.11.2014 20:59

Spät aber doch, danke für die Zusammenfassung. Also wenn du was kannst, dann ist es eindeutig schreiben.

Auch von meiner Seite war es mir ein Volksfest dich und die anderen kennenzulernen :)

 

von Rektor Rektor
am ‎19.11.2014 00:38

Lieber SebastianS,

hervorragend wiedergegeben, gepaart mit einer Brise Humor und schelmischen Andeutungen :smileywink:.

 

Von mir ein Dankeschön für diesen Beitrag.

† Die oben geäußerten Meinungen sind die persönlichen Meinungen der Verfasser, nicht von HP.
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