Tag 4 des HP Social Support Summit 2013

 

Beim Frühstück wurde ich überrascht, es gab tatsächlich Toast! Ok French Toast, aber immerhin. Shlomi und ich durften das Frühstück gemeinsam mit Steve genießen und wir tauschten uns ein bisschen über unsere Erfahrungen im HP Mac Support aus und diverse Trainings die wir so geben durften.

 

Im Konferenzraum saß ich nun zusammen mit dem Deutschen, oder besser gesagt, deutschsprachigen HP Experten Team. Hierbei möchte ich nochmal sagen, dass es toll war wuuz kennen zu lernen, der als privater Freiwilliger im Deutschen HP Forum mithilft, für unsere Kunden Lösungen zu finden. Er ist ebenfalls ein prima Kerl, mit dem man gern zusammen arbeitet und, noch mehr, Spaß hat. Schade das meine Bloggie keinen Saft mehr hatte, so ist er doch tatsächlich um mein Interview mit ihm herum gekommen. Außerdem möchte ich auch unserer tollen Übersetzerin Alev danken, die uns sehr geholfen hat und ebenfalls eine sehr sympathische junge Frau ist.

 

Das Programm startete mit der Verleihung diverser Preise. Steven_K bekam den Preis für den Bestgekleideten HP Experten (er hatte jeden Tag ein perfekt zusammengestelltes Outfit an). Außerdem wurde auch die Auslosung der, ich nenne es hier mal Tombola, vorgenommen. Andreas_K und ich haben sogar jeweils einen genialen Preis gewonnen. Ich habe noch nie zuvor wirklich etwas gewonnen und da war es, ein HP Envy X2 – Wow, vielen Dank dafür. Ich verspreche aber, dass ich weiterhin meinem HP Mac Support treu bleiben werde und unseren Mac/Apple Kunden im HP Forum, oder auch anderen Foren, beiseite stehen werde. Ich konnte meinen Envy allerdings auch noch nicht testen, da ich die Kabel im Koffer verstaute, der noch seinen Weg zu mir sucht – aber dazu später mehr. Nach dieser ganzen Preisverleihung und Auslosung hieß es Fotos machen von allen HP Experten. Was war das für ein Gewusel. Jeder musste mit auf das Bild – ich weiß gar nicht wie viele wir eigentlich waren, aber es war eine MENGE! Danach dann noch die Fotos per Region – wir waren als Team Deutschland und Frankreich dabei. Da Wendy und ich die einzigen Damen im Team waren, haben wir uns natürlich galant vor unseren Herrlichkeiten präsentiert. J Ich habe das Foto selbst noch nicht gesehn, aber ich lach mich schon jetzt kaputt darüber. :)

 

Viele brachen nun zu ihrer Heimreise auf. Darunter auch Josef, der es kurz und schmerzlos versuchte. Dafür bin ich ihm sehr dankbar, denn ich wäre sonst hemmungslos meinen Tränen erlegen gewesen. Ich vermisse ihn jetzt schon unheimlich. Dann ging es noch weiter mit Diskussionen darüber, was wir uns vom nächsten Summit erhoffen, oder allgemein, was man am HP Forum verbessern könnte. Ich glaube viele waren jetzt schon nicht mehr ganz bei der Sache. Shlomi und ich witzelten, dass er für mich persönlich einen HP Envy X2 Support eröffnen wird, da er einen solchen selbst besitzt und ich ja keine Ahnung von Windows habe.

 

Dann bereiteten wir uns auch schon auf unseren Abflug nach Deutschland vor. Die HP Admins der verschiedenen Regionen, oder soll ich sagen Dani’s Angels, bedankten sich nochmal bei ihren Teams. Wir fühlten uns alle sehr bestärkt in unserer Arbeit im HP Social Media Team. Doch dann hieß es auch für uns aufzubrechen. Wir verabschiedeten uns herzlich bei Wendy und dem Französischen, Spanischen und Portugiesischen Team.

 

Der Rückflug mit Hindernissen

 

Ein Bus fuhr uns und einige andere HP Experten zum Flughafen. Unterwegs sahen wir dann tatsächlich noch einen Alligator in einem See dahingleiten – ich war tatsächlich in Florida! Am Flughafen in Orlando gingen wir nun wieder die Prozedur mit Checkin und Security durch. Der Checkin war etwas kompliziert, aber wir haben auch das geschafft. Am Gate angekommen, saßen wir ganze 5 Sekunden als Steven meinte, wir wurden gerade ausgerufen. Ich dachte ich träume noch. Also ab zur Info und nachfragen, was denn los sei. Unser Flug – man mag es kaum glauben – hatte zu sehr Verspätung und wir hätten unseren Anschluss in New York nach Berlin nie im Leben schaffen können. Also sollten wir bereits einen früheren Flug nehmen, der gerade mit Boarding im Gange war. Wir also unsere sieben Sachen unter die Arme gepackt und losgedüst zum nächsten Gate. Dort wurden uns dann neue Tickets ausgestellt und wir wurden nach einer Beschreibung unseres Gepäcks befragt, dass wir ja aufgegeben hatten, damit das Personal es finden und dem richtigen Flieger zuordnen konnte. Wir waren die letzten Passagiere, die den Flieger betraten und los ging der Flug nach New York (oder, Achtung Insider, in das Kaff Newark).

 

Unser Timing auf dem Flughafen in New York war wieder sagenhaft. Wir schauten nochmal schnell auf die Abflugübersicht und stellten fest, das Gate für unseren nächsten Flug nach Berlin hatte sich geändert und wir hatten ganze 5 Minuten dieses zu finden bis Boarding. Ich war so froh, dass ich meine Laufschuhe anhatte und gab das Tempo an. Natürlich schafften wir es rechtzeitig und wir sanken geschafft in unsere Sitze. Was für ein Team wir doch sind!

 

Ich hatte einen Fensterplatz und der Sitz neben mir blieb frei. Ich konnte somit fast den ganzen langen Flug halbwegs gemütlich verschlafen. Allerdings den Start wollte ich keineswegs verpassen. Ich hatte einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von New York und ich habe die Freiheitsstatue gesehen. Ja, ich war tatsächlich in den USA gewesen! Mir kommt das jetzt im Nachhinein alles wie ein fantastischer Traum vor – ich war „Mandy im Wunderland“. Und dann schlief ich ein und wurde nur vom Trinken und Essen unterbrochen. 

 

DSC00420.jpg  Sonnenuntergang über New York

 

Der Flugkapitän begrüßte uns dann kurz vor der Landung in Berlin mit den Worten „Das Wetter in Berlin ist sehr schön. Es sind -9°C“. Wie jetzt, sehr schön? Wir hatten doch eben noch +25 °C. Aber ich muss sagen es sah auch toll aus unsere Heimat von Schnee bedeckt und die zugefrorenen Seen so vom Flieger aus zu sehn. Ein toller Anblick – Hallo Deutschland im Winter!

 

Wir wollten jetzt nur noch unsere Koffer holen und dann nach Hause fahren. Ich habe Steven und Andreas angeboten sie mit meinem Auto mit zu nehmen, nur der Platz mit den Koffern in meinem Micra machte mir etwas Sorgen. Allerdings völlig unnötig wie sich heraus stellte. Denn wir waren die letzten am Gepäckband die auf ihre Koffer warteten. Diese kamen nur leider nicht. Wir suchten dann die Gepäckinfo auf. Und wie sich herausstellte, haben unsere Koffer einen anderen Flug genommen. Diese mussten erst noch von Frankfurt eingeflogen werden. Wir beschlossen dann, dass es einfacher ist, uns die Koffer lachliefern zu lassen und besser erst einmal nach Hause zu fahren und den Jetlag anzugehen. Die Autofahrt verlief ohne Probleme – ich kannte die Strecke ja schon in- und auswendig durch meine Reisen zu HP in Amsterdam. 

 

DSC00424.jpg  Gepäckvermittlung in Berlin (die Dame am Schalter wollte unerkannt bleiben ;))

 

Jetzt sitze ich hier am Schreibtisch zu Hause und schreibe all diese Zeilen wie im Fluss, dabei dachte ich, dass mir kaum ein Satz einfallen würde. Meinen Koffer habe ich immer noch nicht. Was auch bedeutet dass ich meinen tollen HP Envy X2 Gewinn noch nicht testen kann, weil ja die Kabel alle im Koffer verstaut sind. Aber ich freue mich auch so darüber. Ich schaue aus dem Fenster und denke an diese tollen, aufreibenden, interessanten und unglaublichen Tage zurück. Habe Freuden- aber auch Abschiedstränen in den Augen. Mir werden die Menschen, die ich auf dem HP Summit in Orlando treffen durfte wirklich sehr fehlen. Ich wünsche mir sehr, dass ich nächstes Jahr wieder zum HP Summit darf, welcher dann in San Diego stattfinden wird.

 

Danke HPS#3 Team, dass ich diese Erfahrungen machen durfte. Ihr seid ein unglaublich tolles Team! Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht und ich habe tolle Bekanntschaften und Erfahrungen machen dürfen. Dieses Erlebnis motiviert mich sehr, weiter aktiv für unsere HP Kunden da zu sein und Hilfestellungen im Forum zu geben. Hoffentlich bis nächstes Jahr in San Diego! :)

 

Angels for Dani.jpg  4 Engel für Dani

† Die oben geäußerten Meinungen sind die persönlichen Meinungen der Verfasser, nicht von HP.
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